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3. Januar 2026Finanzplanung leicht gemacht: Sparen und investieren mit System – der Geldplan für 2026
Das Geldvermögen in der Bundesrepublik lag 2024 bei etwa 87.000 Euro pro Kopf. Viele nutzen ihr Kapital bereits rund investieren. So besaßen etwa 12,1 Millionen Bürger Wertpapiere, Aktienfonds oder ETFs. Die Zahl der aktiven Trader wird auf etwa 200.000-400.000 geschätzt. Doch sind Finanzprodukte wirklich etwas für jeden Anleger oder welche Investitionsmöglichkeiten gibt es noch?
Das Fundament: Budgetieren und Ausgaben kontrollieren
Um eine Strategie für die Finanzplanung zu haben, ist ein konkreter Überblick zu Soll und Haben wichtig. Wie viel Geld nehme ich im Monat ein und wie viel gebe ich aus? Experten raten dazu, dass jeder mindestens 10 % seines Nettoeinkommens sparen sollte, bevor er überhaupt an die Investitionen denkt.
Ein einfacher Einstieg in das Investieren und Trading ist die Anwendung der 50-30-20-Regel. Dabei wird zunächst die Kapitalgrundlage für weitere Handelsaktivitäten geschaffen. Das Grundprinzip ist einfach: 50 % des Einkommens werden als Fixkosten (beispielsweise Miete, Strom und Lebensmittel) berechnet. 30 % sind persönliche Ausgaben, etwa für Hobbys, Kleidung und Reisen. 20 % bleiben zum Sparen und Investieren übrig.
Vom Sparen zum Investieren
Wer einen Überblick zu Einnahmen und Ausgaben geschaffen hat, beginnt zunächst mit dem Aufbau eines Notgroschen. Dafür sollten schätzungsweise 3-6 Monatsgehälter als Sicherheitsreserve liquide sein. Sobald diese Summe erreicht ist, kann die Umsetzung der eigentlichen Investitionsstrategie beginnen.
Kleine Beträge reichen zunächst aus, um eine Routine zu entwickeln. Dafür eignen sich ETF-Sparpläne, die es häufig schon ab 25 Euro pro Monat gibt. Um Disziplin aufzubauen, sind automatisierte Sparpläne empfehlenswert.
Im nächsten Schritt kann das Portfolio erweitert werden. Läuft der Sparplan regelmäßig, geht es um die Risikostreuung. Hierfür sind verschiedene Anlageklassen empfehlenswert. Dafür sind einzelne Aktien, Anleihen sowie Rohstoffe und Edelmetalle.
Auch Immobilienfonds können eine sinnvolle Ergänzung des Portfolios sein. Sie eignen sich besonders für Anleger, die langfristig investieren, aber kein eigenes Haus oder keine Wohnung kaufen möchten. Über Fonds oder sogenannte REITs (Real Estate Investment Trusts) ist es möglich, sich indirekt an Immobilienprojekten zu beteiligen.
2026: Das sollten Experten zu Inflation und Co.
Die eigene Investitionsstrategie für 2026 hängt vor allem von den kurz-, mittel- und langfristigen Zielen ab. Experten sehen ein robustes und globales Wachstum. Verschiedene Länder werden ihre wirtschaftlichen Aktivitäten durch unterschiedliche Maßnahmen stützen.
Doch es besteht weiterhin ein Risiko, etwa bei anhaltenden politischen Unruhen. Außerdem könnte es vor allem bei den Technologie-Aktien zu einer vorübergehenden Entwertung kommen. Die Hintergründe: Zahlreiche Unternehmen aus den innovativen Bereichen (beispielsweise KI-, Cloud- oder Halbleitersektor) haben in den letzten Jahren einen kontinuierlichen Anstieg erlebt. Investoren haben damit aber auch hohe Erwartungshaltungen. Bleiben Gewinne und Umsätze 2026 dahinter zurück, dürften viele Anleger durch Gewinnmitnahmen reagieren, was Kursrückgänge zur Folge hat.
Für alle, die bisher noch nicht in diesen Bereichen investiert haben, könnte das eine zusätzliche Chance bedeuten. Der Kauf solcher Wertpapiere zu günstigen Preisen kann Teil einer gut gestreuten Finanzstrategie für 2026 sein. Zur Absicherung empfehlen sich auch andere Derivate, etwa Anleihen sowie Immobilienfonds oder REITs.


